Authentische
Selbstvermarktung

Authentische Selbstvermarktung: In Ergänzung zu Die Barney Stinson – Methode zur Kundenakquise

Für alle Gründer, die sich langfristig am Markt etablieren möchten. Und für alle Gründer, die sich mit ihrer Tätigkeit selbst verwirklichen möchten. Egal ob Einzelkämpfer oder Teamplayer:

Erfolg durch Authentizität

Um auf Dauer mit unserer Tätigkeit erfolgreich zu werden, müssen wir uns erfolgreich vermarkten. Dabei sollten wir uns jedoch keinesfalls verstellen. Denn: Je authentischer wir in unserer Außendarstellung sind, desto einfacher fällt uns die Kommunikation und desto leichter können wir das Vertrauen unserer Kunden gewinnen.

Wie gelingt eine authentische Selbstvermarktung?

Eine Möglichkeit zeige ich dir im nachfolgenden Step-by-Step-Guide.

Eines vorweg…

Dich selbst in Szene zu setzen, so dass man allgemein nach außen hin ein Bild von dir und deiner Firma im Kopf hat, schaffst du nicht von heute auf morgen. Zumindest nicht in den Köpfen derjenigen, mit denen du noch absolut nichts zu tun hast.
Bei allen anderen hingegen mit denen du bereits auf die ein oder andere Weise im Kontakt stehst, kannst du schon jetzt aktiv dafür sorgen, dass diese ein bestimmtes Bild von dir vermittelt bekommen.
Wenn du dich einmal mit diesem Thema beschäftigt hast, fällt dir die gesamte Kommunikation viel leichter. Statt jedes Mal zu überlegen, wie du wo kommunizieren sollst, kannst du dich einfach an deinen Plan halten und erzeugst damit ein konsistentes und authentisches Erscheinungsbild.
Es ist allerdings auch wichtig, diesen Plan in regelmäßigen Abständen wieder zu hinterfragen und ggfs. anzupassen.

Authentische Selbstvermarktung Step-by-Step

  1. Wer bin ich?
  2. Wie möchte ich gesehen werden?
  3. Wie setze ich das in die Praxis um?

1. Wer bin ich?

1.1 Woher komme ich?

  • Was sind meine Werte?
  • Welche Erfahrungen habe ich bisher gemacht?
  • Was habe ich bisher erreicht?
  • Was motiviert mich? / Warum mache ich das, was ich mache?
  • Was hat mir bisher am meisten Freude bereitet?

1.2 Wo stehe ich heute?

  • Was zeichnet mich aus?
  • Wie werde ich aktuell von anderen wahrgenommen?
  • Was sind meine Stärken, meine Schwächen, Chancen und Risiken? (SWOT-Analyse)
  • Was sind meine Prioritäten?
  • Was unterscheidet mich von meinem Wettbewerb / Was ist mein USP?

1.3 Wo will ich hin?

  • Welches Ziel will ich erreichen?

2. Wie möchte ich gesehen werden?

2.1 Auf welche der vorherigen Punkte möchte ich auf keinen Fall verzichten?

  • Was benötige ich auf jeden Fall, um mich wohlzufühlen?

2.2 Mit welchen Eigenschaften möchte ich in Verbindung gebracht werden?

  • Wie stelle ich mir ein ideales Testimonial von meinen Kunden vor?
  • Was sollen meine Partner & Lieferanten über mich denken?
  • Was sollen meine Mitarbeiter zu Hause über mich erzählen?

2.3 An was soll man als Erstes denken, wenn man meinen Namen hört?

  • Welche drei Worte beschreiben mich am besten?
  • Was würde ich einem Fremden innerhalb von max. 30 Sekunden über mich erzählen? (Elevator-Pitch)

3. Wie setze ich das in die Praxis um?

3.1 Wie erzeuge ich dieses Bild in meiner Kommunikation?

  • Welchen Namen verwende ich? (Einprägsamkeit & Wiedererkennungswert)
  • Welche Worte verwende ich? (Ausdrucksweise, Ansprache,…)
  • Welche Bilder und welche Farben verwende ich? (Intensität & Wirkung)
  • Wie trete ich auf? (Outfit & Verhalten)

3.2 Wie integriere ich dieses Bild konsistent in meine Marketingkette?

  • Zeichne deine Marketingkette auf – angefangen vom Erstkontakt bis hin zu Rechnungsstellung & Aftersales
  • Überprüfe jedes einzelne Glied dieser Kette und frage dich wie du an dieser Stelle dein gewünschtes Bild verstärken kannst: angefangen von deiner Website über die Art, wie ich E-Mails schreibe, ans Telefon gehe, in Meetings auftrete, welchen Service ich biete, wie ich auf Kritik reagiere, wie ich mit Konflikten umgehe, wie ich mich in sozialen Medien verhalte,…
  • Bediene dich weiterer Marketingwaffen um dieses Bild im Ersteindruck zu verstärken (z.B. Pressemitteilungen, Gastbeiträge, Bewertungsportale, etc.)

3.3 Wer setzt bis wann was um, um dieses Ziel zu erreichen?

  • Erstelle einen genauen Projektplan

Wenn dir das alles jetzt sehr umfangreich und fast zu viel vorkommt, keine Sorge, das ist völlig normal. Dieses Thema ist keines, das man einfach mal innerhalb von einem Vormittag abarbeitet und dann abhakt.

Meine persönliche Empfehlung

Viel mehr hilft es, sich bewusst dafür Zeit zu nehmen, z.B. sich für ein verlängertes Wochenende ohne jegliche Nebengeräusche zurückzuziehen und sich intensiv mit den Fragen auseinanderzusetzen.
Mir persönlich hat es sehr geholfen, dafür im Vorhinein Feedback von Menschen einzuholen, die mich bereits gut kennen. Dadurch hatte ich nochmal ganz andere Ansatzpunkte, auf die ich alleine nicht gekommen wäre.

Dieses Thema, eine authentische Selbstvermarktung, wird für dich zu einem dauerhaften Wegbegleiter. Ich selbst arbeite immer wieder weiter daran, setze allerdings schon Punkte um, bevor alles perfekt ausgearbeitet ist. Vieles entwickelt sich auch einfach mit der Zeit. Du, deine Ideen und dein Umfeld entwickeln sich ständig weiter und damit auch deine Außendarstellung. Meine authentische Selbstvermarktung gibt mir ein beruhigendes Gefühl für all mein Handeln. Ich weiß, dass es mit mir und meinen Wünschen im Einklang ist. Es gibt mir Sicherheit und Selbstvertrauen, da ich mich nicht ständig verstellen muss.

Ich kann mich auf das verlassen, was ich natürlicherweise am besten kann: Ich selbst sein. Und wer würde darauf bei einer Selbstständigkeit schon verzichten wollen?

Auch die Zielgruppe profitiert

In Zeiten, in denen von größeren Unternehmen mit Millionenbudgets im Marketing nur so um sich geschmissen wird, werden alle Register gezogen, um irgendwie den Kunden zu erreichen. Dabei wird von einer Werbeagentur zur anderen gewechselt, unterschiedlichste Produkte kommen und gehen, verschiedenste Slogans werden ausprobiert, Farben und Bilder gewechselt. Mal zu dem einen Thema Stellung genommen, dann wieder zu einem anderen. Mal dieses Versprechen gegeben, dann doch wieder ein anderes. Es bleibt nichts unversucht, um irgendwie den Kunden zu erreichen und höchstmögliche Profite einzufahren.

In diesen Zeiten freut sich deine Zielgruppe umso mehr über authentische Auftritte. Jederzeit zu wissen, woran man ist, keine bösen Überraschungen fürchten zu müssen, jemandem vertrauen zu können. Deine Zielgruppe weiß das zu schätzen.

Kein Verstellen mehr, um anderen zu gefallen, keine Handlungen nur des Geldes wegen. Man selbst sein und damit erfolgreich werden. Ist das nicht das Ziel einer Selbstständigkeit?

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